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Petersen, Johannes Jacob



* Wolfskrug 24.09.1895, ~ Haddeby 27.10.1895, + Hamburg 26.01.1989, [] Hamburg-Ohlsdorf 03.02.1989
Er wurde in einer Mietwohnung in Wolfskrug geboren.
Er zog vor 1897 zu seinen Großeltern Petersen nach Saar und kam mit 6 J. zur Schule in Wolfskrug.
1903 zurück zu den Eltern nach Schleswig, Rathausmarkt 21 Hinterhof (Graues Kloster).
Schule 4J. in Schleswig, dann ab Aug.1907 in in der Knabenschule St.Johannis in Flensburg, wo sein Vater Güterbodenarbeiter bzw. Bahnschaffner war.

1911 wurde er von Hauptpastor Andersen in St.Johannis Flensburg zusammen mit der Schwester Margarete konfirmiert.
Stall-Arbeit bei Bauer Ovesen in Maasbüll, nach einem Jahr: 1.Knecht (verantw. f. 3 Pferde).
Er kam 1913 mit Hilfe des Großvaters zu den Husaren (3.Esk. d. Hus.-Reg.16, Schleswig).
Am 2.10.1913 in das Heer eingetreten.
Hat im Winter 1919/20 die Garnisonschule zu Schleswig besucht
"Beurteilung vom 22.9.1925 über den nach 12jähriger Dienstzeit aus dem Heeresdienst ausscheidenden Wachtmeister Petersen der 3./Reiter 14:
Sympathisches Äußeres; geistig geweckt und schriftlich gewandt. Einwandfreie Führung im wie außer Dienst.
Wachtm. Petersen war nach der Revolution längere Zeit Schreiber des Standortkommandos Schleswig....
Nach seiner Rückkommandierung in die Eskdr. habe ich P. die Verwaltung des gesamten Heeresgerätes verantwortlich übertragen. ...
Wuttenow, Rittmeister u. Eskdr.Chef"

1928 Einstellung als Büroanwärter für eine offene Stadtsekretärstelle beim Magistrat der Stadt Wandsbek (Grundstücksamt Goethestr.10) durch Oberbürgermeister Rodig.
1929 HH Zollstr.
1930 HH Rechteck.
1935 HH Oktaviostr.
Am 20.2.1936 bestand er die 2.Verwaltungsprüfung in Halle.
1937 HH, Ahrensburgerstr.
1939 HH Hindenburgallee.
27.7.1943 Bombenangriff: alles verloren! "Aschenregen, Dunkelheit, Zeitzünder knallen, kein Wasser".
10.12.1944 im Lazarett
30.1.1945 in Wiesenbad/Erzg. in stationärer Behandlung
Im Juli 1945 vom Annaberger Landrat wegen krit.Ernährungslage nach Hamburg ausgewiesen.
Am 28.12.1945 von der Bauverwaltung Hamburg aus dem Beamtenverhältnis entlassen.
Mieter bei Peter Möller, Wellingsbüttler Landstrasse 174.
21.3.1946 zur Arbeit vermittelt: Schutt abladen.
10.10.1947 abschlägiger Bescheid vom Berufungsausschuss betr. Entnazifizierung.
26.6.1948 bei der Entnazifizierung in die schlechte Kategorie 3 eingestuft.
Z.B. aushilfsweise Arbeit bei Homann XOX.
11.3.1949 nach viel Mühe Gruppe 4 bei Entnazifizierung.
1.8.1949 erster Tag im Dienst.
3.1.1950 Umzug nach Wandsbek in die Claudiusstr.93.
Er hat ab 21.2.1953 Telefonanschluss.
Am 18.9.1956 Umzug von Wandsbek nach HH-Poppenbüttel, Hellwisch 39.
1973 Goldene Hochzeit b. Randel.
24.Dez.1982 erschien in der Bild-Zeitung ein Artikel mit großem bunten Foto: er hoch zu Ross als "Hamburgs letzter Husar".
3.2.1989 Aufbahrung und Trauerfeier in HH-Ohlsdorf. Anschließend Essen b. Hellwege (ca.35 Pers.).
Verlobung in Schleswig

oo Johanniskirche Flensburg 17.02.1923 Erna Timmermann


Vater:Christian Petersen

Mutter:Catharina Böhrensen

Geschwister:Grete

Hans

Willi

Magda

Anni

Heinrich

Nicolaus

Kinder:Ernst-Günter

Ilse


Erstellt mit dem Programm AHNENBLATT (www.ahnenblatt.de).